„[…] hinreißend schön. Eine klare Stimme, die dennoch etwas Zerbrechliches haben kann. [Sie] begeistert mit vielen klanglichen Facetten, Tiefgang und großer Ernsthaftigkeit. Mehr kann man sich
nicht wünschen.“
— Chantal Nastasi, WDR 3, 22.03.2023
Für den in Osnabrück geborenen Bariton Konstantin Ingenpaß steht die Musik seit frühester Kindheit im Mittelpunkt. Seither ist er genreübergreifend musikalisch tätig.
Seine persönliche Vorliebe für die Lyrik sowie die künstlerische Freiheit und Selbstständigkeit in der Interpretation des Kunstlieds führten während und nach dem Studium zu einer intensiven
Auseinandersetzung mit diesem Genre. Im Oktober 2020 wurde diese Arbeit mit dem 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart ausgezeichnet.
Als Liedinterpret ist er bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Schubertfest Dortmund, dem Heidelberger Frühling, dem Internationalen Musikfestival Koblenz, den
Gustav-Mahler-Musikwochen Toblach, dem Rheinvokal Festival, dem Gargan International Music Festival (Japan), dem New Art-Song Festival in Kapstadt (Südafrika) und dem Koriyama Canal International
Music Festival (Japan) aufgetreten und wird im kommenden Jahr unter anderem beim Festival LIED IN WÜRZBURG zu hören sein.
Im Konzertbereich hat Konstantin Ingenpaß mit dem Deutschen Symphonie-Orchester unter Robin Ticciati, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, dem Ensemble Resonanz, dem Freiburger
Barockorchester und dem Beethoven Orchester Bonn zusammengearbeitet. Mit der Bass-Partie in Bachs h-Moll-Messe trat Ingenpaß an der Hamburger Staatsoper in der letzten Inszenierung John Neumeiers
mit dem Hamburg Ballett auf. Jüngst war er als mit der Titelpartie von Mendelsohn‘s Elias beim Bachfest Montreal zu hören.
Erfahrungen im Opernrepertoire konnte er am Badischen Staatstheater in Webers Freischütz, Händels Siroe und Strauss’ Die schweigsame Frau machen; zuvor hatte er die Titelrolle in Puccinis Gianni
Schicchi, Graf Almaviva in Mozarts Hochzeit des Figaro und Prince Tarquinius in Brittens The Rape of Lucretia interpretiert (Junges Kollektiv Musiktheater). Im Sommer 2025 gab er sein Debüt als
Schaunard in Puccinis La Bohème bei den DomStufen- Festspielen Erfurt.
2023 erschien sein von der Presse hochgelobtes Debütalbum Welt & Traum mit Liedern von Wolf, Liszt, Ullmann und Mahler in kammermusikalischen Arrangements bei Hänssler Classic. Zudem wurden
die Volumes 1, 2 und 6 einer Gesamtaufnahme der Brahms-Lieder mit dem Pianisten Ulrich Eisenlohr (Naxos) veröffentlicht. Für das Label Rondeau wirkte er außerdem an der Gesamteinspielung von
Faurés geistlichen Werken mit.
Seine professionelle Gesangsausbildung begann er als Jungstudent bei Prof. Gerhild Romberger an der Hochschule für Musik in Detmold. Nach dem abgeschlossenen Bachelorstudium folgten ein Master in
Liedgestaltung in der Klasse von Prof. Manuel Lange sowie ein Master in Operngesang bei Prof. Friedemann Röhlig an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Weitere wichtige künstlerische Impulse
erhielt er unter anderem von Mitsuko Shirai, Thomas Quasthoff, Teru Yoshihara und Brigitte Fassbaender. Zu seinen Liedbegleitern zählen Hyun-hwa Park, Ulrich Eisenlohr, Hartmut Höll und Matthias
Alteheld.
