Katrīna Paula Felsberga


Die lettische Sopranistin Katrīna Paula Felsberga ist in der Oper ebenso zu Hause wie im Liedgesang und in der zeitgenössischen Musik. Im Jahr 2025 war sie als Nella in Giacomo Puccinis Gianni Schicchi beim Verbier Festival an der Seite von Bryn Terfel zu erleben. Im selben Jahr gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Moderne Musik in Graz, wo sie außerdem einen Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks von Annette Schlünz erhielt, sowie den Ersten Preis und den Sonderpreis von Marina Rebeka und Prima Classic beim Jāzeps Vītols 5. Internationalen Gesangswettbewerb.

An der Lettischen Nationaloper trat sie als Emilia in Händels Flavio, als Adina in Donizettis L’elisir d’amore und als Zerlina in Mozarts Don Giovanni auf.

Im Konzertbereich war sie im Berliner Pierre Boulez Saal sowie im Konzerthaus Berlin zu erleben, wo sie mit den Pianist*innen Julius Drake, Malcolm Martineau, Graham Johnson und Agnese Egliņa zusammenarbeitete. Katrīna Paula Felsberga trat bei Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer und dem Festival für zeitgenössische Musik ARĒNA auf.

Im Bereich der zeitgenössischen Musik arbeitete sie mit dem Ensemble Modern und dem Ensemble L’Itinéraire sowie mit Komponist*innen wie Christian Jost, Arturs Maskats, Andris Dzenītis, Jēkabs Jančevskis und Oscar Bianchi zusammen. Sie trat am IRCAM in Paris und beim Berliner Festival MaerzMusik auf.

In der Saison 2025/2026 ist sie mit Arnold Schönbergs Pierrot Lunaire gemeinsam mit Musiker*innen der Sinfonietta Rīga zu hören und wirkt in Cabinet of Folksongs, einem Programm mit elf Uraufführungen des Zafraan Ensemble in der Berliner Philharmonie, mit. Weitere Höhepunkte waren ein Recital in Rachmaninows Villa Senar in Luzern und ein Konzert mit der Organistin Iveta Apkalna im Konzerthaus Berlin.

Katrīna Paula Felsberga ist Alumna des Atelier Lyrique des Verbier Festivals, der Liedakademie des Heidelberger Frühling Festivals und der LiedBasel Liedakademie. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin, wo sie den Sonderpreis für zeitgenössische Musik erhielt, und wurde bei den Lettischen Großen Musikpreisen als Nachwuchskünstlerin des Jahres 2023 ausgezeichnet.

Geboren in Riga, absolvierte sie die Rigaer Domchorschule, wo sie klassischen Gesang und Chorleitung studierte, und setzte ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin fort. Sie lebt zwischen Berlin und Riga.