Fannys internationale Laufbahn hat sie zu einer vielseitigen und ausdrucksstarken Künstlerin geformt. Das Studium im Ausland ermöglichte ihr, vielfältige Kulturen und künstlerische Perspektiven
kennenzulernen und zu verinnerlichen.
Die französische Sopranistin war in der Saison 2024–2025 Mitglied der Favart Academy an der Opéra Comique, wo sie in Cherubinis Médée zu erleben war und im November 2025 unter der Leitung von
Louis Langrée für Iphigénie en Tauride zurückkehrte.
Im Juni und Juli 2026 wird Fanny am “Capitole de Toulouse” als Frasquita in Bizets Carmen auf der Bühne stehen.
Im Jahr 2025 gewann sie den McGill-UdeM Piano-Vocal Arts Residency Prize und erhielt den Publikumspreis des Montreal International Music Competition. Im Jahr davor wurde sie mit dem zweiten Preis
beim Canari-Wettbewerb auf Korsika ausgezeichnet.
Fanny begann ihre musikalische Ausbildung in Paris, bevor sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fortsetzte, wo sie eng mit der renommierten Sopranistin Christine
Schäfer arbeitete.
Mit großer Leidenschaft für das Liedrepertoire vertiefte sie ihre künstlerische Entwicklung an der Heidelberger Frühling Lied Academy unter der Leitung von Thomas Hampson. In dieser Zeit gründete
sie außerdem das Quatuor Bonelli, mit dem sie bei zahlreichen Festivals in ganz Europa auftrat.
Nach ihrer Zeit in Deutschland zog Fanny nach Dänemark, um an der Opera Academy in Kopenhagen zu studieren, und wurde anschließend in das Young Artist Program der Königlich Dänischen Oper
aufgenommen. Sie hat bereits eine Vielzahl von Rollen verkörpert—from Frasquita in Carmen über Papagena in der (auf Dänisch gesungenen) Zauberflöte bis hin zu Echo in Ariadne auf Naxos.
Im Jahr 2023 steuerte sie Gesang für Wim Wenders’ Dokumentarfilm Anselm bei und nahm dafür mit der Slowakischen Philharmonie auf. Außerdem trat sie mit dem Philharmonischen Orchester Straßburg
und dem Orchestre Lamoureux in bedeutenden Werken wie Mozarts Großer Messe in c-Moll und dem Requiem sowie Saint-Saëns’ Weihnachtsoratorium auf.
Sie arbeitet regelmäßig mit den Pianisten Manuel Vieillard und Kunal Lahiry zusammen und verbindet dabei tiefgehende musikalische Partnerschaften mit kreativer Neugier.
Mit diesem Liederabend bedeutet es Fanny eine große Freude, die Zusammenarbeit mit Andrea Baiocchi wiederaufzunehmen - verbunden mit Erinnerungen an viele Stunden des Partiturlesens,
konzentrierter Arbeit und herzlichem Lachen.
