Stefan Schneider


Foto © Armin Bestelmeyer
Foto © Armin Bestelmeyer

Stefan Schneider, geboren in Oettingen, besuchte die Berufsfachschule für Musik in Krumbach mit dem Hauptfach Trompete und erhielt dort ersten Gesangsunterricht. 2012 schloss er mit Auszeichnung ab und begann an der Hochschule für Musik Würzburg das Studium der Schulmusik, welches er inzwischen ebenfalls abgeschlossen hat. 2014 nahm er zusätzlich ein Gesangsstudium bei Prof. Martin Hummel auf.

Er tritt immer wieder mit renommierten Ensembles wie dem Norddeutschen Figuralchor auf. Seine solistischen Qualitäten als Tenor stellt er regelmäßig bei verschiedenen Konzerten unter Beweis. Zuletzt war er unter anderem als Evangelist in Johann Sebastian Bachs "Matthäuspassion" und in Georg Friedrich Händels "Messias" zu hören. Im Bereich Oper konnte man ihn schon in einigen Produktionen der Würzburger Hochschule erleben. Dazu gehören die Titelrollen in Claudio Monteverdis „Il ritorno d’Ulisse in patria“ und Jaques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“. In Inszenierungen für Kinder trat Stefan Schneider auch mehrfach in der Alten Oper Frankfurt auf, so zuletzt als „Graf Almaviva“ in Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla“. Im November sang er an der HfM Würzburg erstmals die Partie des Tamino in Mozarts „Zauberflöte“.

Wichtige Impulse für sein Studium erhielt er in Kursen bei Dame Emma Kirkby, Andreas Scholl und Caroline Stein. Stefan Schneider ist Preisträger des Opernwettbewerbs der Stiftung Concerto. Er war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes und wird aktuell durch das Deutschlandstipendium gefördert. Auch als Trompeter ist er weiterhin aktiv, unter anderem im Dinkelsbühler Blechbläserensemble.

 

Aktuelle Informationen unter: www.stefan-schneider.de